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Hessischer Hitzeaktionsplan

Heiße Tage und Hitzewellen werden auch in Hessen zu einer zunehmenden gesundheitlichen Herausforderung. Mit dem Hessischen Hitzeaktionsplan bündelt das Land Maßnahmen und Empfehlungen, um die Bevölkerung besser vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schützen.

 

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Wie wichtig Vorsorge ist, zeigt der Sommer 2026: Bis Anfang August schätzte das Robert Koch-Institut (RKI) für Hessen rund 1.710 hitzebedingte Sterbefälle. Besonders heiße Tage, Tropennächte und länger anhaltende Hitzewellen können den menschlichen Organismus stark belasten. Die Folgen reichen von Austrocknung und Hitzeerschöpfung bis zum lebensbedrohlichen Hitzschlag. Besonders gefährdet sind unter anderem ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Säuglinge und Kleinkinder.

Der Hessische Hitzeaktionsplan wurde erstmals 2023 veröffentlicht und wird fortlaufend weiterentwickelt.

Die aktuelle Fassung stammt von Juni 2025. Der Plan bündelt Maßnahmen des Landes, gibt Empfehlungen an die Kommunen und verweist auf Informationsangebote, Praxisbeispiele und Fördermöglichkeiten. Er dient Kommunen zugleich als Grundlage für eigene Hitzeaktionspläne.

Die Klimaplanmaßnahme GHBS-02 „Stärkung der Klimawandel-Fachexpertise im öffentlichen Gesundheitsdienst“ soll die Expertise unter anderem zu Hitze und Hitzeaktionsplänen stärken.